Therapieangebot

Schwimmtherapie

Ein spezielles Therapieangebot ist unser Indoorpool. Im Pool können die Hunde wetterunabhängig therapiert und trainiert werden. Jeder Hund kann schwimmen! Hunde würden im Wasser ohne Bewegung versinken, daher setzt instinktiv ein Bewegungsablauf aller Extremitäten ein, auch von denen die bis dahin geschont wurden. Manchmal sieht das Schwimmen etwas holprig aus, da der Hund dazu tendiert vorrangig seine Vordergliedmaßen einzusetzen. Das reguliert sich aber meist schnell und bei Bedarf arbeitet der Therapeut auch hierbei unterstützend mit.

Oft wird die Frage gestellt ob Schwimmen oder Unterwasserlaufband (UWL) effektiver ist. Grundsätzlich ist beides effektiv!.

Befürworter des UWL gehen davon aus, das im Aquatrainer(UWL) die Belastung gezielt und gleichmäßig durch den Laufbandstimulus erfolgt. Die Geschwindigkeitskontrolle ermögliche eine optimale Anpassung. Schwimmen dagegen diene der Koordination und Kondition aber nicht der gezielten Bewegungstherapie.

Bedeutung von Bewegungstherapie: Bei der Bewegungstherapie sieht das Ganze so aus, dass man lernen soll, die Bewegungen seines Körpers zu koordinieren und sich diesen Bewegungen auch bewusst zu werden.

Wir haben uns daher für ein Schwimmbad entschieden, da wir die Meinung vertreten, das bei der Bewegungstherapie im Schwimmbad der Hund durch verschiedene Schwimmfiguren (Kreise, Achten, etc.), Schwimmgeschwindigkeiten und unterschiedliche Rhythmen kontrolliert dazu animiert wird, sich immer wieder neu auszurichten und dadurch lernt, seine Gliedmaßen bewusst in Bewegung, Bewegungsausmaß und Geschwindigkeit einzusetzen. Fehl-/ oder Minderbewegungen werden durch den im Wasser anwesenden Therapeuten direkt korrigiert oder animiert. Da der Hund durch das Wasser und die Schwimmweste komplett getragen wird, kommt es nicht zu einer Eigengewichtsbelastung auf die erkrankten Gelenke oder die Wirbelsäule. Der Hund empfindet also deutlich weniger bzw. keine Schmerzen in den Gelenken oder der Wirbelsäule und ist dadurch zusätzlich motiviert sich zu bewegen, was dann ausschließlich durch die Muskelkraft geschieht. Das Schwimmtraining sollte langsam aufgebaut werden. Dabei muss auf die Möglichkeiten des einzelnen Hundes geachtet werden. Auch der unmotivierteste Patient kann in kleinen Schwimmeinheiten mit Pausen langsam zur Bewegung angeleitet werden. .

Welpenschwimmen
Auch die jüngsten unter den Hunden werden spielerisch ans Wasser gewöhnt. Das schafft Vertrauen und fördert das Selbstbewusstsein.

Junghundschwimmen
Haben Sie das Gefühl, Ihren jungen Hund nicht immer auspowern zu können? Schwimmen ist die ideale Beschäftigung, um überschüssige Kraft loszuwerden. ¼ Stunde Schwimmen entspricht in etwa mit einer Stunde am Rad laufen.

Seniorenschwimmen
Die Senioren unter den Hunden oder solche, die es gesund werden wollen, freuen sich über Schwimmeinheiten als vorbeugende Maßnahme gegen Altersbeschwerden.

Übergewicht?
Um ein paar überschüssige Pfunde zum Schmelzen zu bringen, bietet sich das Schwimmtraining geradezu an, da es besonders schonend und gleichzeitig effektiv ist.

Sporthundetraining
Hier können Hunde die im Hundesport geführt werden und somit einer teilweise enormen körperlichen Belastung ausgesetzt sind, ihre Kondition vom Herz-/Kreislaufsystem –bei Bedarf mit Hilfe einer Gegenstromanlage- steigern.

Hundeschulschwimmen
Schwimmstunden für Hundeschulen. So können die Hunden spielerisch mit ihren Freunden das Element Wasser für sich enddecken. Nebenbei wird das Muskelskelett gesund gefördert, ohne das noch nicht ausgereifte Knochenskelett zu belasten.

Schwimmen bei Verhaltensauffälligkeiten
Verhaltensauffällige Hunde die z.B. Hyperaktiv oder ängstlich sind, können hier ihre Energie auf effektive Weise loswerden und ängstliche Hunde werden dazu ermutigt sich ihren Ängsten im ruhigen und geduldigem Umgang zu stellen. Die Schwimmtherapie im beheizten Indoorpool ist effektiv und zugleich eine der gelenkschonensten Therapien. Die Gelenke werden beim Schwimmen komplett durchbewegt, die Gelenkbeweglichkeit gefördert und Bänder und Sehnen werden besser durchblutet und gestärkt. Die Wirbelsäule begradigt sich – unterstützt durch die Schwimmweste - durch die Schwimmlage und die Muskulatur bringt sie wieder in die anatomisch richtige Position, so dass kleine Blockaden gelöst werden können.
Schwimmen wird in vielen Bereichen der Physiotherapie eingesetzt. Damit leisten wir einen sehr wichtigen Beitrag bei gelähmten Hunden zur Anbahnung und Regenerierung der Nervenbahnen z.B. nach Bandscheibenvorfällen mit neurologischen Ausfällen, zur Vorbeugung von chronischen Gelenkserkrankungen, zum Muskelaufbau, vor und nach Operationen am Bewegungsapparat. Wird das Schwimmtraining schon vor der Operation begonnen, ist der Hund danach schneller wieder fit. Bei Hunden mit Gewichtsproblemen kommt der positive Effekt hinzu, dass er schon vor der Operation durch das Schwimmen sein Gewicht reduzieren konnte, was zu einer verkürzten Rekonvaleszenz und evtl. weniger Schmerzmedikamenteneinnahme führt. Durch die zunehmende Mobilität durch die Bewegungstherapie in unserem Hundeschwimmbad, wie auch bei weiteren therapeutischen Maßnahmen, wird Ihr Hund eine weitgehende Schmerzfreiheit oder zumindest eine Schmerzreduzierung erfahren und eine höhere Lebensqualität zu erhalten. Durch die Schwimmbewegungen wird das Gangbild gefördert, da der Hund im Wasser meistens versuchen wird, die normale Laufbewegung durchzuführen. Sollte er dies wider Erwarten nicht tun, haben wir die Möglichkeit ihn durch Führung – durch Spielzeug-/oder Leckerlie, bzw. durch die Schwimmweste - dazu zu bringen, auch die zu therapierenden Extremitäten oder die Wirbelsäule verstärkt einzusetzen.

Im Training von Hunden im Sport- oder Arbeitseinsatz wird die Schwimmtherapie zur Steigerung der Kondition und Kraft eingesetzt. Das warme Wasser wirkt sich wohltuend auf die Gelenke und die Muskulatur des Vierbeiners aus. Ca. 15 Min. schwimmen ist gleichzusetzen mit ca. 1 Stunde traben.

Auch unsere Senioren haben ein größeres Bewegungsausmaß. Gleichzeitig kämpfen sie gegen den Widerstand des Wassers, was den Muskelaufbau zusätzlich fördert. Durch das reduzierte Eigengewicht des Körpers im Wasser wird die Körperwahrnehmung gefördert und die Ausdauer gesteigert. Zusätzlich wird beim Schwimmen das Herz-Kreislauf-System trainiert.

Es ist nachgewiesen, dass Hunde die regelmäßig schwimmen, sich wesentlich seltener verletzten, da der ganze Muskel-, Sehnen-, und Bänderapparat besser mit Nährstoffen versorgt und somit schonend gestärkt wird!

Laserth​erapie

Laser ist eine energiereiche, stark gebündelte Lichtquelle. Je nach Leistung des Laserlichts treten die verschiedenen Wirkungen auf. Im Bereich niedriger Leistungsdichten entstehen photochemische Prozesse durch Absorption des Laserlichts. Dieser Laser wirkt sich äußerst stimulierend auf Zellen und Gewebe aus und trägt damit zur äußerlich Beschleunigung/Verbesserung des Heilungsprozesses bei. Man nennt ihn deshalb auch Biostimulationslaser.

Laser mit hoher Leistung werden z.B. in der Chirurgie eingesetzt um Gewebe zu entfernen oder zu schneiden.

Wieso kann Licht heilen?

Sonne ist Licht. Licht ist Energie. Energie ist Leben und die Basis und Grundsubstanz unserer Existenz. Durch Licht werden die meisten lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper an-geregt. Das ist nicht erst seit heute bekannt. Die heilende Kraft des Lichts wird schon seit lan-gem medizinisch genutzt. Moderne Lasertherapie ist also die gebündelte Form uralten Wis-sens!

Wie funktioniert eine Laserbehandlung?

Sie kann direkt am Problempunkt erfolgen, aber auch indirekt durch ganzheitliche Einfluss-nahme auf den Heilungsprozess. Eine Behandlung mit Laserlicht ist schmerzfrei und kann problemlos an den meisten Körperpartien durchgeführt werden.

Wann ist der Einsatz einer Laserbehandlung in Erwägung zu ziehen?

Besonders hat sich das Laserlicht bei der Behandlung von Verletzungen, insbesondere Sport-verletzungen, Wunden, Schmerzzuständen, Entzündungen aller Art, Indikationen am Bewe-gungsapparat und vielen Arten von Hauterkrankungen als Maßnahme bewährt, die den Heil-ungsprozess unterstützt und beschleunigt. Die Tumorbehandlung ist umstritten und sollte daher bei Bedarf nur von ärztlicher Seite praktiziert werden.

Welche Wirkung hat das niederenergetische Laserlicht?

Laserlicht kann schmerzdämpfend, entzündungshemmend, abschwellend und gewebeheil-end wirken. Unter bestimmten Voraussetzungen stimuliert es gestörte biologische Prozesse. Ein Grund, warum man Laser auch als Lichtvitamin bezeichnet. Durch eine Therapie mit Laserlicht kann der Energiehaushalt der Körperzellen gesteigert werden. Der Selbstheilungs-mechanismus des Gewebes wird so beschleunigt, Giftstoffe können in erhöhtem Maße ab-transportiert und die Durchblutung des behandelten Gewebes angeregt werden. Das Ziel ei-ner Laserbehandlung ist die Beschleunigung des natürlichen Heilungsprozesses. Oft können Laser auf gestörte Heilungsprozesse wieder in Gang setzen.

Laser, eine Alternative bzw. Ergänzung zur Akupunktur!

Akupunktur als uralte, bewährte Heilmethode und die gebündelte Kraft hochmoderner Technologie ergeben eine Symbiose, die in der wesentlichen wie östlichen Medizin neue, richtungsweisende Akzente setzt. Die Akupunkturpunkte sind dieselben, die Methode bleibt im Prinzip bestehen - nur wird eben vollkommen schmerzfrei behandelt.

Wie lange dauert eine Laserbehandlung?

Eine Laserbehandlung dauert in der Regel zwischen 3 und maximal 20 Minuten. Nachhaltige und besonders gute Ergebnisse lassen sich durch eine individuell abgestimmte Behandlungsserie erzielen. Diese richtet sich im Allgemeinen nach dem Behandlungsverlauf.

Die klinische Wirkungsweise

Nach der klinischen Wirkungsweise hat Laserlicht eine "heilende" Wirkung, indem es

  • Entzündungen abbaut bzw. hemmt

  • Gewebe heilt

  • und die Durchblutung fördert

  • regulierende Wirkungen erzielt

  • hartnäckige Schmerzen lindert

  • Bewegungseinschränkungen und Schwellungen reduziert

  • Die Wundheilung fördert

    Ziel einer Laserbehandlung ist die Beschleunigung und Unterstützung des natürlichen Heilungsprozesses. Laser können auch gestörte Heilprozesse wieder in Gang setzen.

    Die Biologische Wirkungsweise

    Eine Laserbehandlung zählt zu den komplementären, alternativmedizinischen Therapie-methoden und kann unter bestimmten Voraussetzungen gestörte biologische Prozesse stimulieren und übt auf (geschädigte) Körperzellen eine ähnliche Wirkung aus, wie ein Batterieladegerät auf eine leere Batterie.

  • Die Zellmembranen wird stabilisiert

  • Der Zellstoffwechsel wird angeregt

  • Stoffe die den Heilungsprozess deutlich fördern werden freigesetzt

  • Krankes Gewebe wird schneller erneuert, da der Prozess der Zellteilung beschleunigt wird

  • Die Regenerationskraft der Zellen wird gesteigert.

  • Der Selbstheilungsmechanismus des Gewebes wird beschleunigt

  • Giftstoffe werden in erhöhtem Maße abtransportiert

  • Der Lymphabfluss wird verbessert

  • Die Organfunktionen werden angeregt

  • Der Energiehaushalt der Zellen wird gestärkt

  • Die Durchblutung des Gewebes wird angeregt

Eine natürliche Behandlungsmethode die

  • den Heilungsprozess von Wunden und Verletzungen z.B. nach Operationen beschleuni-gen kann

  • entzündungshemmend und abschwellend und schmerzdämpfend wirkt

  • eine Wirkung ohne Chemie auf natürliche Art und Weise erreicht

  • viele Verletzungen - insbesondere Sportverletzungen wie z.B. Muskel-, Sehnen- und

  • Bänderverletzungen - schneller Verheilen lassen kann

  • viele Arten von Hauterkrankungen positiv beeinflussen oder heilen kann

  • Narben wieder glatter und flexibler machen kann

Lasertherapie konnte bei folgenden Indikationen bereits erfolgreich eingesetzt werden:

Arthropatien:

  • Arthritis (Entzündung des Gelenks)

  • Arthrosis deformans (Gelenkverschleiß)

  • Chondropathie (krankhafte Veränderung des Gelenkknorpels)

  • Hydarthrose (Flüssigkeitsansammlung im Gelenk)

  • Synovitis (Entzündung der inneren Gelenkkapselschicht)

Myopathien /Muskelleiden:

  • Kontraktur (Krankhaftes zusammenziehen von Muskelfasern)

  • Muskelathrophie (Muskelschwund)

  • Muskelfaserriß

  • Myalgie (Muskelschmerz)

  • Morbus Sudeck Stad. I/II (schmerzhafte Erkrankung einer oder mehrerer Gliedmaßen)

Neuroparesen / Nerven-Teillähmung:

  • Fazialisparese (leichte Lähmung der Gesichtsmuskulatur)

  • Nn. Medianus (leichte Lähmung des großen Armnerv)

  • N. Radialis (leichte Lähmung des Nerv der Speiche)

  • N. Ulnaris (leichte Lähmung des Nerv der Elle) u.a.

Neuropathien:

  • Karpal-/Tarsaltunnelsyndrom (Medianusnerv im Handgelenk / Tibialisnerv im Sprunggelenk, Einengung  der Nerven meist mit Schmerzen, Taubheit und neurologischen Störungen)

  • Zervikal-/Lumbalsyndrom (Hals-/Lendenwirbelschmerz)

Osteopathien:

  • Infraktur (Inkompletter Bruch)

  • Osteogenesestörungen /aseptische Knochennekrose (Knochenabsterben)

  • Osteoporose (Knochensubstanzverlust)

Periathropien/ Verschleiß-Infekt-Überbelastungsleiden:

  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung), u.a.

  • Epicondylitis (Tennisarm)

  • Periarthritis humeroscapularis (schmerzhafte Schultersteife)

Podopathien:

  • Exostose (Zubildung von Knochensubstanz)

  • Fußdeformität

  • Hallux valgus/rigidus (Schiefstand der Großzehe)

  • Kalkaneodynie (Fersenbeinschmerz)

  • Metatarsalgie (Mittelfußschmerz)

Postoperative Zustände:

  • Lymphödem (Stauung der Lymphe)

  • Narbenneurom (Gutartige Verknotung von Nerventeilen/Axonen)

  • Phantomschmerz u.a.

Tendopathien /Sehnenleiden:

  • Insertionstendinose (chronische Reizung eines Sehnenansatzes am Knochen)

  • Periostitis (Knochenhautentzündung)

  • Sehnenruptur (patiell / Teiweise)

  • Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung) u.a.

Vertebropathien:

  • Iliosakralsyndrom (Kreuzdarmbeingelenkschmerz)

  • Kokzygodynie (Steißbeinschmerz)

  • Lumbago (Hexenschuß/Lendenwirbelschmerz)

  • Schiefhals

  • Spondylarthrose (Veränderungen an der Wirbelsäule)

Weichteilverletzungen:

  • Décollements (Trennung der Haut vom Unterhautfettgewebe) u.a.

  • Dekubitus (Geschwür durch langes einseitiges Liegen)

  • Distorsion (Verdrehung)

  • Hämatom (Bluterguss)

  • Kontusion (Stauchung)   

  • Zephalgien:

  • Migräne

  • Spannungs-/Cluster-/Okzipitalkopfschmerz (Kopfschmerz vom Hinterkopf ausstrahlend)

  • Trigeminusneuralgie (Gesichtsnervreizung-/entzündung) u.a.

 

Medizinische Erläuterung:

Die durch das Laserlicht in lebenden Zellen ausgelösten photochemischen Prozesse sind Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher und pseudowissenschaftlicher Spekulationen und längst nicht eindeutig geklärt. Von den Protagonisten dieser Therapie wird eine zentrale Be-deutung des Einflusses des Lichts auf die Mitochondrien angenommen. Diese Zellorganellen sind im Wesentlichen dafür verantwortlich, der Zelle Energie in Form von Adenosintri-phosphat (ATP) zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht in den an der inneren Zellmembran befindlichen Atmungsketten, die über mehrere Redoxreaktionen aus Adenosindiphosphat (ADP) und Phosphor durch den Prozess der Phosphorylierung schließlich ATP synthetisieren.

Karu und andere Autoren beschreiben einen Mechanismus, der direkt an den Antennen-pigmenten der Atmungskette per Absorption ansetzt und über verschiedene Prozesse wie der Stimulation der Flavin-Dehydrogenase sowie der Cytochromoxidase zu einer direkten Aktivierung der Atmungskette und über den Weg der Stimulation der Porphyrine  durch Bildung von Sauerstoff mit anschließender Oxidation des NADH und damit verbundener Aktivierung der Atmungskette schließlich zu einer gesteigerten ATP-Synthese führen soll.

Die durch das eingestrahlte Laserlicht stimulierte und durch das Enzym ATP-Synthese gesteuerte ATP-Synthese führe dabei zu einer Steigerung der Zellenergie in Form von ATP von bis zu 400 %. Das ATP werde dabei von den Mitochondrien in das umgebende Zytoplasma abgegeben, steigere den ATP-Vorrat der Zelle und rege hierdurch eine Reihe von Zellprozessen an. Ein wichtiger Vorgang sei dabei die Aktivierung der Natrium-Kalium-Ionenpumpe, die wesentlichen Einfluss auf die Stabilisierung des Membranpotentials der Zelle hat und so z. B. eine für Schmerzreizung und -weiterleitung wichtige Funktion der Nervenzellen sicherstellt.

Eine weitere wesentliche Folge der erhöhten ATP-Konzentration sei die Aktivierung von DNA- und RNA-Synthese und damit die Steigerung der Mitose welche einen wesentlichen Einfluss auf die Fähigkeit zur Geweberegeneration hat.

Der dritte grundlegende Effekt, den Laserlicht auf Gewebe ausüben soll, sei ein antientzündlicher Effekt.  Dieser beruht auf verschiedenen Mechanismen, so soll die arterielle und venöse Mikrozirkulation angeregt werden, welche verstärkt Leukozyten und Makrophagen ins betroffene Gewebe transportiere. Außerdem werde die Phagozytose von Leukozyten und Makrophagen angeregt. Darüber hinaus soll auch die Bildung von Antikörpern stimuliert werden und durch verringerte Ausschüttung von Granula aus Mastzellen der Entzündungs-reiz gemindert werden.

Neben diesen drei Hauptwirkungsmechanismen soll es noch eine Reihe anderer vorgeblich nachgewiesener Wirkungen geben. So sei interessant, dass es bei Bakterien durch Schädi-gung der Zellmembran und Hemmung der Bakterienenzyme durch die Bildung freier Sauer-stoffradikale zu einer starken Hemmung kommen kann.

Anwendung

Die Anwendungsempfehlungen richten sich vor allem auf oberflächliche Entzündungen von Haut und Schleimhaut sowie auf Verschleißerscheinungen, Entzündungen der Bewegungsorgane und Gelenke, als auch gegen Allergien (z. B. Hausstaub, Tierhaare, Heuschnupfen).

Eine standardisierte Anwendungsform für eine Therapie gibt es nicht. Genauso wie die Geräteleistung variieren die Anwendungsparameter von Therapeut zu Therapeut. Softlasergeräte finden sich u. a. in Praxen von Physiotherapeuten, Heilpraktikern, Orthopäden (vor allem Sportärzten) und HNO-Ärzten.

Die Softlaser-Behandlung gilt als nebenwirkungsfrei und schmerzlos. Der Laserstrahl durchdringe die Unterhautschichten und wirke nach Ansicht seiner Anwender als heilsame „Biostimulation“ auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Dies führe zur Regeneration der Hörzellen, zur Stimulation des Immunsystems, zur Forcierung der Zellteilung und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle.

 

Laufbandtherapie

Ein Laufband für Hunde? Nicht wundern! Es darf auch auf keinen Fall den Spaziergang ersetzen, dient jedoch in erster Linie für das kontrollierte Bewegungstraining des Hundes. Es ist eine gute Alternative zum Unterwasserlaufband! Zudem bleibt der Hund trocken und wasserscheue Hunde gehen problemlos auf das Band. Die Therapie kann trotz größeren Haut- und Operationswunden fortgesetzt werden, durch das Einhegen/Befestigen an das Geschirr bekommt der Hund eine Führung, die ihm vom normalen Spazierengehen durchaus vertraut ist. Für die Physiotherapie ist es eine perfekte Ergänzung. Das Laufband verbessert die Beweglichkeit der Gelenke, stärkt die Muskulatur und baut sie wieder auf, verbessert das Gleichgewichtsgefühl, unterstützt die Behandlung bei temporären Lähmungen, dient der Gewichtsreduktion / Diätunterstützung und ermöglicht eine Gangbildkorrektur.

Atemtherapie

Eine Atemtherapie wird bei einem Hund der an einer Atemwegserkrankung leidet, oder sich durch einen Unfall, eine Operation oder eine schwer Erkrankung über längere Zeit nicht aktiv bewegen und laufen kann, durchgeführt. Sie wirkt Schleimlösend, Atemerleichternd und Atemvertiefend. Zusätzlich mobilisiert sie die Beweglichkeit des Brustkorbs durch Entspannung und Stabilität der normalen Spannung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Die alles führt zu einer psychischen Entspannung des Hundes. Durch stärkere Massagetechniken wird die Atemvertiefung und die Sekretlösung angeregt. Ebenso kann man aber auch durch sanfte Massagetechniken eine leichte Dehnung der Zwischenrippenmuskulatur erreichen, wodurch der Hund ein besseres Gefühl für seinen Brustkorb bekommt.

Neurologische Therapie

Die neurologische Therapie wird bei Hunden eingesetzt, die durch eine Nervenerkrankung oder Lähmung die eigentlichen Bewegungsabläufe „vergessen“ haben. Der Therapeut gewöhnt dem Hund die normalen Körpervorgänge durch verschiedene Bewegungen und Reizsetzungen mittels unterschiedlichen Massagetechniken, sowie akustischen Signalen wieder an.

Bewegen aktiv/passiv

Oberstes Gebot beim passiven Bewegen heißt: Das Tier macht nichts, der Therapeut macht alles! Die Bewegungen werden langsam und rhythmisch durchgeführt. Der Hund sollte in Seitenlage möglichst völlig entspannt liegen. Durch das passive Bewegen wird die Gelenkbeweglichkeit wiedererlangt oder erhalten, Schmerzen werden gelindert, die Muskulatur und die Gelenkkapsel wird gedehnt, die Produktion von Gelenkflüssigkeit gefördert und der Muskelabbau wird verlangsamt.
Anders verhält es sich beim aktiven Bewegen. Hier lautet das oberste Gebot: Das Tier macht alles, der Therapeut macht „nichts“! Durch die aktive Mobilisierung der Gelenke und der Wirbelsäule wird der Muskelaufbau gefördert, die Belastungsphasen trainiert, die Koordination, die Motorik und das Gleichgewicht durch das Belasten aller 4 Gliedmaßen verbessert.

Muskelaufbautraining

Beim Muskelaufbautraining benutzt der Therapeut diverse Hilfsmittel, wie z.B. das Schwimmbad, ein elektrisches Laufband, ein Trampolin, ein Schaukelbrett, einen Stepper, usw. Das Training sollte in jedem Fall langsam aufgebaut werden und immer auf die Belastbarkeit des Hundes individuell abgestimmt sein um eine Überbelastung der Muskeln und Gelenke zu vermeiden. Zusätzlich werden Muskeltonus steigernde Massagen durchgeführt

Konditionstraining

Im Konditionstraining wird die Ausdauer von Leistung und Kraft gesteigert. Hierzu ist sinnvoll, den Hund verschiedene Übungen durchführen zu lassen, um ein gleichmäßiges Trainieren von allen Muskeln, sowie dem Herz-Kreislaufsystem zu steigern.

Gangschulung

Bei der Gangschulung wird der Hund dabei angeleitet, stete, gleichmäßige Bewegungen durchzuführen, damit alle Gliedmaßen gleichermaßen gefördert werden. Sie wird vorrangig bei degenerativen Erkrankungen des Skeletts, Hüft- und Ellenbogendysplasien, oder postoperativ zur besseren Rehabilitation von Nervenerkrankungen eingesetzt.

Massage

Auch bei unseren Vierbeinigen Freunden sind Muskelverspannungen meist sehr schmerzhaft. Durch Massage können diese Verspannungen gelöst und somit die Beschwerden genommen oder zumindest stark minimiert werden. Bei unseren Senioren werden nicht selten versteifte Gelenke wieder beweglich gemacht und Gelenkschmerzen werden gelindert. Bei Bandscheibenvorfällen wird eine Massage eine schmerzlindernde Wirkung erzielen

Elektrotherapie

Wie in der Akupunktur heißt das Prinzip der Reizstromtherapie Gegenirritation: Der eigentliche Schmerzreiz soll mit Hilfe eines lokalen Berührungs- oder Vibrationsreizes verringert werden. So kommt es zu einer Besserung bei vielen chronischen Schmerzerkrankungen. Dazu zählen Muskelrheumatismus, Neuralgien wie Ischiasschmerzen, Arthrose, und sogar Lähmungen werden durch die Reize gemindert. Auch bei Muskelschwächen und fehlendem Muskelgefühl, mangelnder Durchblutung durch Durchblutungsstörungen, Knochenleiden als Folge von Unfallschäden und arteriellen Verschlusskrankheiten ist die Elektrotherapie angezeigt. Venenentzündungen, Dekubitusgeschwüre, verzögerte Wundheilung, Osteoporose und verzögerte Knochenheilung sind weitere Anwendungsgebiete der Elektrotherapie. Hauptwirkungen der Elektro-Therapie • Verbesserung der Durchblutung und des Lymphflusses • Aktivierung des Muskel- und Gelenkstoffwechsels • Schmerzlinderung • Anspannung von schwacher Muskulatur (Tonisierung) • Entspannung von verkrampfter Muskulatur (Detonisierung) • Beseitigung von Lähmungen. Die Elektroden werden in der Nähe der schmerzenden Stellen platziert. Der Reiz selbst ist dabei nicht schmerzhaft - man spürt vielleicht ein Kribbeln auf der Haut. Manchmal werden die Elektroden im Bereich der Wirbelsäule angelegt, aus dem der befallene Nerv austritt. Diese Hautgebiete werden dann mit hohen Frequenzen und niedrigen Stromstärken stimuliert und lösen nichtschmerzhafte Missempfindungen aus. So wird ein Gegenreiz geschaffen und die Schmerzen bessern sich. Der Organismus besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Darin sind verschiedene Salze wie Kochsalz (Natriumchlorid) gelöst. Legt man mittels der Elektroden (Plus- und Minuspol) eine elektrische Spannung an, spalten sich die gelösten Stoffe in elektrisch geladene Teilchen (Ionen) auf. So trennt sich beispielsweise das im Gewebswasser und Blut gelöste Kochsalz durch die Spannung in positiv geladene Natriumionen und negativ geladene Chloridionen. Die positiv geladenen Ionen wandern zum elektrischen Minuspol, die negativ geladenen Ionen wandern zum Pluspol. Durch diese Ionenwanderung fließt im Körper ein schwacher elektrischer Strom, der größere ungeladene Teilchen wie Blutkörperchen mitnimmt. Dadurch verbessern sich die Durchblutung und der Lymphfluss. Botenstoffe sorgen für Schmerzlinderung Darüber hinaus führt die Elektro-Therapie zu einer Verschiebung von Säuren und Basen im Gewebe. Der Pluspol scheidet aus dem Gewebswasser abgespaltene negativ geladene Chlorionen ab. Dadurch wird die Gewebsflüssigkeit etwas saurer. Am Minuspol sammeln sich positiv geladene Natriumionen, die Umgebung entwickelt sich basischer. Beide Änderungen haben einen schmerzstillenden Effekt, weil sie die Erregbarkeit der Schmerzrezeptoren der Nervenzellen dämpfen. Außerordentlich gut sprechen die Nerven- und Muskelzellen auf elektrische Impulse an. Bei den Nervenzellen bewirkt die elektrische Stimulierung unter anderem eine Ausschüttung verschiedener schmerzstillender Botenstoffe (Neuropeptide). Diese Stoffe binden sich an die Schmerzrezeptoren der Nerven und führen zu einer Schmerzlinderung. Auf ähnliche Weise regt man schlaffe Muskelfasern an bzw. entspannt verkrampfte Muskelbereiche und beseitigt dadurch Lähmungen. Die während der Behandlung fließenden Ströme sind so gering, dass Sie sie kaum wahrnehmen. Je nach Erkrankung und Beschwerdebild setzt man sehr unterschiedliche Elektro-Verfahren ein.

Manuelle Therapie

Bei dieser Therapieform wird speziell die Gelenkproblematik beachtet. Die Beweglichkeit wird verbessert. Im besten Fall kann die volle Beweglichkeit des Gelenkes wieder hergestellt werden. Die Anregung der Produktion von Gelenkflüssigkeit (Synovia), Erhöhung des Stoffwechsels und Dehnung der Gelenkkapsel sind wichtige Vorgänge für das Ziel der Erhaltung und somit die Wiederherstellung der normalen Funktion des Gelenkes.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine sanfte und entspannende Behandlung. Sie dient dem verbesserten Abtransport von überschüssiger Lymphflüssigkeit, die z.B. nach Operationen entsteht. Zusätzlich wird die Lymphaufnahme verbessert, die Lymphmuskulatur gereizt und die Neubildung von Lymphgefäßen und somit Lymphbahnen angeregt. Der Hund kann während einer sanften Druckmassagetechnik völlig entspannen.

Narbenbehandlung

Narbengewebe ist ein unelastisches Gewebe. Daher sollte bei fast allen Narben eine Narbenbehandlung durchgeführt werden. Narben können (je nach Größe oder bei Gelenkbeteiligung) sehr schmerzhaft sein und somit evtl. Bewegungseinschränkungen nach sich ziehen. Durch die Narbenbehandlung kann das Gewebe durch bestimmte Grifftechniken elastisch und dehnbar erhalten bleiben.

Krankengymnastik

Krankengymnastik beim Hund heißt Bewegen und Stabilisieren. Dies wird durch passive und aktive Bewegungen des Hundes erreicht. Zusätzlich wird das umliegende Muskelgewebe und die Gelenkkapsel gedehnt. Aber auch die Motorik und der Gleichgewichtssinn spielen in der Krankengymnastik eine wichtige Rolle

Kälte- / Wärmetherapie

Bei rheumatischen Erkrankungen stehen meist Gelenkschwellungen mit Schmerzen im Behandlungsfocus. Mit Kältebehandlungen bewirkt man zuerst einmal das Abschwellen der Gelenke und zusätzlich hat die Kältetherapie einen entzündungshemmenden Effekt, so dass evtl. bestehende Entzündungen zurückgehen können. Bei der Wärmetherapie setzt ein Entspannungsprozess der Muskulatur und somit eine bessere Durchblutung des Gewebes ein. Die Wärme sowie die Kälte wird je nach Erkrankung oder Beschwerden vom Patienten als sehr angenehm und schmerzlindernd empfunden.

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist eine Langzeittherapie. Bewiesen ist, dass gebrochene Knochen ebenso wie Operationsnarben unter dem Magnetfeldeinfluss schneller und strukturell geordneter zusammenwachsen. In der tierärztlichen Praxis haben sich  folgende Einsatzgebiete erfolgreich gezeigt: Zerrungen, Prellungen, Sehnenscheidenentzündungen (akut/chronisch), Sehnenfaserrisse,  Luxationen, Stauchungen, Arthrose, Fleischwunden, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Verspannungen.
Magnetfelder durchdringen den Körper und damit auch jede in diesem Bereich liegende Zelle. Magnetismus ist die Fähigkeit, bestimmte Stoffe anzuziehen oder abzustoßen. Dies geschieht durch die Eigenschaften aller Stoffe,  in einem magnetischen Feld Kraftwirkungen zu erfahren oder auszuüben. Durch den Druck, der auf die Gefäßwände ausgeübt wird, weiten sich  diese, was eine erhöhte Blutzirkulation mit mehr Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den umgebenden Zellstrukturen zur Folge hat. Die Magnetisierung wirkt sich unter anderem auf das Eisen im Blut positiv aus. Die Oberflächenspannung des Blutes wird um ca. 17% herabgesetzt und das im Blut gelöste, chaotisch angeordnete Eisen wird ausgerichtet. So kann der Stoffwechsel effektiver stattfinden.
Bei verschiedenen Erkrankungen ändert sich das Grenzflächenpotential der Zelle im Organismus gegenüber dem Normwert. Dies führt zu einer verbesserten Durchblutung der Gefäße, Steigerung des Sauerstoffgehaltes, sowie einem verbesserten Abtransport von Stoffwechselschlacken. Generell gilt die Anwendung von Magneten als sicher und nebenwirkungsfrei. In einigen Fällen können Medikamente bis zur Hälfte reduziert werden.

Achtung: Bei Besitzer von Herzschrittmachern, Patienten die Medikamente zur Blutverdünnung nehmen. Für Schwangere gibt es noch keine gesicherten Untersuchungen. Magnetfelder können möglicherweise Wirkstoffe aus Hormonpflastern schneller freisetzen als beabsichtigt.